Nicht reiben, sondern tupfen, und zwar von außen nach innen, damit sich der Fleck nicht ausbreitet. Greife zu kaltem Wasser, halte ein sauberes Baumwolltuch bereit und arbeite in kurzen, ruhigen Bewegungen. Diese Routine verhindert tieferes Eindringen und erspart späteren Aufwand.
Bei den meisten frischen Flecken wirkt kaltes Wasser besser als warmes, weil Proteine und Zucker nicht gerinnen oder festkleben. Teste immer zuerst an unauffälliger Stelle, dann arbeite schrittweise weiter. Hitze kommt erst später ins Spiel, wenn alles stabil ist.
Setze bei wässrigen Verschmutzungen auf Verdünnen und Aufsaugen, bei fettigen Spuren auf Bindung durch Stärke oder Talkum. Braucht es neutral, sauer oder basisch? Denke an Materialverträglichkeit, atme kurz durch, entscheide bewusst, und handle dann zielgerichtet und ruhig.
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